DR. GERHARD WETZEL
Praxis für Zahngesundheit
Knochenaufbau
Als natürliche Reaktion des Körpers auf fehlende Zähne bildet sich der Kieferknochen der betroffenen Bereiche zurück. Ist dieser Prozess bereits sehr weit fortgeschritten, können Implantate erst nach dem Wiederaufbau des Kieferknochens (Augmentation) verankert werden. Dafür kann sowohl körpereigener Knochen als auch industriell aufbereitetes Knochenersatzmaterial verwendet werden, das dem Menschenknochen in der Beschaffenheit sehr ähnlich ist. Somit ist eine gute Verträglichkeit gewährleistet.
Im Seitenzahnbereich des Oberkiefers (Backenzahnbereich) kann der Kieferknochen aufgrund der Ausdehnung der Kieferhöhle zu flach sein, um ein Implantat zu verankern. Hierfür steht uns der sogenannte Sinuslift bzw. die Sinusbodenelevation zur Verfügung. Es handelt sich dabei um Maßnahmen zum Knochenaufbau.
Vor der Behandlung erfolgt zunächst eine ausführliche Diagnose. Mit Einsatz der fortschrittlichen "digitalen Volumentomographie (DVT)" wird der Kiefer in einer detaillierten 3D-Darstellung betrachtet. Auf diese Weise wird die spätere Position des Knochenersatzmaterials und der Zahnimplantate präzise festgelegt, so dass eine große Gewähr für einen erfolgreichen Behandlungsverlauf besteht.
(Weitere Informationen über die DVT finden Sie auf der Internetseite der von Prof. Rother geleiteten Poliklinik für Röntgendiagnostik des UKE).
Wenn Sie Interesse oder Fragen zum Thema Implantologie haben, beraten wir sie in einem Sondertermin gerne über die Möglichkeiten, die Ihnen diese moderne Behandlungsmethode bietet.